Lesung – Zusatzinfos

Janet Clark Lesungsvarianten für Schulklassen und Schülergruppen ab 12 / 14 Jahren

Maximale Gruppengröße für Schülergruppen: 180

Finstermoos Bd 1-4: (ab 12)

Kurzinhalt: Eine spannende Geschichte um eine nur scheinbare Idylle, einer verhängnisvollen Schuld aus der Vergangenheit und ihren Auswirkungen. Auf der Baustelle seines Vaters findet Valentin den Körper eines vor vielen Jahren verstorbenen Babys. Sofort strömen Journalisten in das idyllisch gelegene Bergdorf, darunter auch Armina Lindemann mit ihrer 19-jährigen Tochter Mascha. Schon bald werden Valentin und Mascha Opfer seltsamer und lebensbedrohlicher Unfälle, dann verschwindet Maschas Mutter spurlos. Mascha glaubt nicht an einen Zufall – hat die Journalistin bei der Recherche für ihren Artikel etwas herausgefunden, was sie nicht wissen soll? Gemeinsam mit Valentin und zwei weiteren Freunden sucht sie nach ihrer Mutter und rührt damit an ein lange verborgenes Geheimnis, das jemand um jeden Preis zu schützen versucht.

Buchvorstellung Band 1 – 4  – ich lese ca. 30 – 40 Minuten, beginnend mit dem Prolog, dann springe ich durch die Bände mit Fokus auf einen Strang der Geschichte.

Singe, fliege, Vöglein stirb: (ab 14)

Kurzinhalt: Letzte Woche hatte ich noch ein Leben. Einen Job. Einen Freund. Vor fünf Minuten hatte ich zumindest Hoffnung. Jetzt habe ich nur noch Angst.

Seit Ina die Leiche einer getöteten Mitschülerin gefunden hat, läuft ihr Leben mehr und mehr aus dem Ruder. Weil sie ihren Freund Aaron, der wegen der Tat befragt wird, vehement gegen die Anschuldigungen verteidigt, zieht ein riesiger Shitstorm über sie und ihre Familie hinweg. Dann wird sie plötzlich selbst des Mordes verdächtigt. Und zu allem Überfluss taucht wie aus dem Nichts ein Freund von früher auf, der eine alte Schuld einfordert. Bald versinkt Ina in einem Netz aus Lügen und kann niemandem mehr trauen – nicht einmal Aaron.

Buchvorstellung mit Fokus auf die Folgen eines Shitstorms – ich lese ca. 30 Minuten, beginnend mit dem Prolog, dann springe ich durch das Buch bis knapp Ende erster Teil. Fokus liegt dabei auf dem Shitstorm/Lynchmob und den Folgen für die Betroffenen – meine Helden Ina und Aaron. Danach bietet sich eine Diskussion zu folgenden Themen an:  Was ist Wahrheit? – Massendynamik: wie kommt ein Shitstorm zustande?  – Was sind die Folgen des Shitstorms für den Empfänger? – Schadet oder hilft das Internet der Demokratie?

Sei lieb und büße (ab 14)

Kurzinhalt: Das Spiel ist aus. Die Katze hat gewonnen. Die Maus ist tot.

Der einzige Lichtblick seit Sina nach Kranbach gezogen ist, ist ihr Trainer Frederik. Vor allem, als er sie nach einem Spiel küsst. Zu mehr kommt es nicht – auf dem Weg zu ihrem ersten Date hat er einen Unfall und fällt ins Koma. Trost und Halt bekommt sie von ungeahnter Seite: die angesagtesten Mädchen der Schule freunden sich mit ihr an. Doch Sina weiß nicht, dass hinter deren strahlender Fassade ein grausamer Abgrund lauert. Unaufhaltsam gerät Sina in einen Strudel an Lägen und Intrigen, der nicht nur ihr zum Verhängnis wird. Zwei Menschen mussten bereits sterben – wird sie das dritte Opfer?

Für „Sei lieb und büße“ kann ich drei Varianten anbieten:

  1. Themenbezogene Lesung: Fokus Mobbing , ca. 30 Minuten. Hierbei wird der Fokus auf das Mobbing gesetzt. Die Storyline selbst bleibt im Hintergrund. Dabei werden Szenen bis Mitte letztes Drittel des Buches vorgelesen, d.h. für Schüler, die das Buch noch lesen möchten, wird evtl. zu viel verraten (die Geschichte wird aber nicht aufgelöst, es bleibt also trotzdem bis zum Schluss Spannung).
  2. Lesen mit verteilten Rollen, ca. 30 Minuten, inhaltlich wie 1 – wenn es pro Klasse zwei gute VorleserInnen gibt, kann ich denen vorab Textstellen schicken (je ca. 3-4 Seiten = je 10 Prozent) die sie im Wechsel mit mir lesen würden. Ich würde den Erzähler (80 Prozent) lesen (Perspektive Sina), eine Schülerin Mias Tagebucheinträge (3 x gekürzter Eintrag, je ca. 1,5 Seiten) eine zweite Tabeas Part (3 x gekürzte Szene, je ca. 1 Seite) – das macht es natürlich lebendiger, integrativer und stellt die Perspektiven noch deutlicher hervor.
  3. – Szenische Lesung, ca. 35-40 Minuten, inhaltlich wie 1 und 2: Ich führe durch die Geschichte bis Ende erstes Drittel und lese den Part des Erzählers (ca. 70 Prozent). Das Buch ist umgeschrieben als Hörspiel und SchülerInnen lesen folgende Rollen: Sina, Mia, Tabea, Max, Mutter, Rik, Vicky (im Buch = Celine), wobei Sina, Mia und Tabea (abgesehen von dem Erzähler) die größten Rollen sind (je ca. 3 Seiten), Mutter, Vicky, Rik und Max eher sehr klein, die könnten sich auch zwei SchülerInnen teilen. Die mitlesenden SchülerInnen würden das Skript vorab bekommen, um sich einzulesen – durch die Stückelung kann das je nach Lesenden etwas unruhig sein.

Schweig still, süßer Mund (ab 14)

Kurzinhalt: Ich beobachte dich. Jeden deiner Schritte. Du solltest vorsichtig sein. Zwing mich nicht, auch dich zum Schweigen zu bringen.
Janas beste Freundin Ella ist verschwunden. Auch wenn die Polizei nicht an ein Verbrechen glaubt, steht für Jana eines fest: Ella würde niemals einfach so abhauen. Sie beschließt, auf eigene Faust zu recherchieren. Dabei kommen Dinge ans Tageslicht, die Jana an ihrer Freundschaft zu Ella zweifeln lassen. Und die sie in große Gefahr bringen, denn ihre Suche hat sie dem Täter nahe gebracht. Zu nah.

Für “Schweig still, süßer Mund” gibt es zwei Varianten:

  1. Klassische Buchvorstellung- ich lese ca.  30 – 35 Minuten, beginnend mit dem Prolog, dann leite ich die Zuhörer durch das Buch bis etwa zur Hälfte. Fokus liegt hierbei auf der Storyline, dem Thema Freundschaft, (was tun, wenn die beste Freundin verschwindet und die Polizei nicht eingreifen kann?) Zivilcourage, Vertrauen.
  2. ThemenbezogeneLesung – ich lese ca. 30 – 35 Minuten, beginnend mit dem Prolog, dann springe ich gezielt mit einem Strang durch das Buch bis Mitte letztes Drittel. Fokus liegt auf der Falschheit von Castingshows, der Manipulation von Bild-und Tonmaterial zum Zweck höherer Einschalt/Klickraten und der destruktiven Dynamik, die so etwas auslösen kann => wir lachen, ohne zu ahnen, dass unser kollektives Lachen das Leben des Be- oder Ausgelachten zerstören kann. Für Schüler, die das Buch noch lesen möchten, wird evt. zu viel verraten (wobei auch hier das Ende nicht verraten wird).

Für alle Lesungsvarianten gilt: Bei 60 Minuten Gesamtdauer bleiben ca. 20 – 30 Minuten Zeit für Fragen /Diskussion zum Thema, zum Schreiben oder zu meiner Person.

Janet Clark
Janet Clark

 Lesungen für Erwachsene

Rachekind

Kurzinhalt: Sein Schatten verfolgt dich. Eines Abends verschwindet Hannas Mann Steve spurlos und lässt sie mit ihrer einjährigen Tochter Lilou zurück. Hanna ist sich sicher, dass etwas Schlimmes passiert ist, doch niemand glaubt ihr. Als Lilou sich immer seltsamer verhält, scheint es, als stehe sie in Kontakt mit Steve. Hanna begreift, dass sie den Zeichen ihrer Tochter folgen muss, denn dies ist ihre einzige Chance, Antworten zu bekommen. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit und deckt Geschehnisse auf, die niemals hätten ans Licht kommen dürfen … Ein Mysterythriller für Leser, die es mehr spannend und weniger blutig mögen.

Ich sehe dich

Kurzinhalt: Grausame Morde erschüttern München. Die Opfer: Männer, die ihre Frauen terrorisiert und gequält haben. Als Saras Schwester unter Mordverdacht gerät, beginnt ein erbarmungsloser Wettlauf mit der Zeit. Kann Sara die Unschuld ihrer Schwester beweisen, bevor der Täter seinen teuflischen Plan vollendet? Und welche Rolle spielt die Selbsthilfegruppe Frauenwehr und deren geheimnisvolle Leiterin Valeska? Zu spät bemerkt Sara, dass auch sie längst ins Visier des Mörders geraten ist…

Allgemeine Infos für Lesungen: Bitte bereitstellen: Gutes Mikrofon, am besten wäre ein Headset, falls keines Vorhanden, ein Mikrofon an dem im Stehen gelesen werden kann. Darüber hinaus Tisch, Stuhl und stilles Wasser.  Ein Stehpult ist nicht nötig.

Eine offene Schulaula mit Durchgangsverkehr eignet sich aufgrund der Unruhe und Akustik nur bedingt für eine Lesung. Falls bei einer größeren Gruppe kein geschlossener Raum zur Verfügung steht, empfiehlt sich eine Splittung in 2 – 3 kleinere Gruppen.

Janet Clark